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PKV • Private Krankenversicherung | überblicken • informieren • vergleichen

Voraussetzungen zur Aufnahme in die PKV

Längst nicht alle, die sich gern privat kranken-versichern möchten, können der PKV auch beitreten. In der Regel sind beispielsweise Arbeitnehmer gesetzlich pflichtversichert. Nur in einem Fall haben sie eine Chance, in die private Krankenversicherung zu wechseln: Wenn sie über ein dauerhaft hohes Einkommen verfügen. Was dauerhaft und was hoch bedeutet, hat der Gesetzgeber wie folgt definiert: Für Arbeitnehmer gilt die Versicherungspflichtgrenze die festlegt, dass mindestens in den letzten drei Kalenderjahren ein Bruttoeinkommen von mindestens 48.600 Euro p.a. erzielt worden sein muss. Dieses sehr hohe Einkommen muss auch im vierten Kalenderjahr überschritten werden, damit ein Anspruch auf Befreiung von der Pflichtversicherung eintritt.

Neben den gut verdienenden Arbeitnehmern finden sich aber noch andere Gruppen in der privaten Krankenversicherung, die nicht der Versicherungspflicht unterliegen. Zu ihnen zählen zum Beispiel Selbstständige, Freiberufler oder Künstler, wobei die Versicherungspflicht von Künstlern wieder in Kraft tritt, sobald sie sich über die KSK versichern lassen.


Um in den Genuss der privaten Krankenversicherung zu kommen, gilt es einige Bedingungen zu erfüllen.

Ebenfalls nicht versicherungspflichtig sind Beamte und andere Beihilfeberechtigte: Für sie ist die private Krankenversicherung die einzige Krankenversicherungsoption. Auch Studenten findet man in der PKV: Zu Beginn ihres Studiums bzw. sobald sie zu alt für die Familienversicherung sind haben sie die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen und in die PKV zu wechseln.

Neben den Voraussetzungen hinsichtlich finanzieller Ausstattung und Status spielen aber auch noch andere Faktoren eine Rolle bei der Aufnahme in die private Krankenversicherung. Ausschlaggebend hierbei: Geschlecht, Alter und Gesundheitszustand. Insbesondere der Gesundheitszustand, der in einer obligatorischen Gesundheitsprüfung überprüft wird, hat in der Vergangenheit zu vielen Ablehnungen von Versicherungswilligen geführt. Wer Herzfehler oder andere ernste Erkrankungen aufweist, stellt von Vornherein ein zu großes finanzielles Risiko für die Versicherungen dar, was bisher zur Ablehnung führte. Seit 2009 sind aber auch die privaten Versicherer verpflichtet, jeden Antragsteller aufzunehmen. Wer aufgrund seiner gesundheitlichen Situation bisher abgelehnt worden wäre hat nun die Chance, in den Basistarif zu kommen – oder extrem hohe Risikoaufschläge zu zahlen.

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