Zusatztarife

Zusatztarife in der PKV ermöglichen es,
den Versicherungsschutz genau an die Bedürfnisse der
Versicherten anzupassen, sowohl in finanzieller Sicht als
auch im Hinblick auf den
Versicherungsumfang.
Zusatztarife sind es, die die private
Krankenversicherung erst richtig individuell machen: Sie
ermöglichen es, den Versicherungsschutz genau an die
Bedürfnisse der Versicherten anzupassen, sowohl in
finanzieller Sicht als auch im Hinblick auf den
Versicherungsumfang. So gibt es bei vielen Versicherern
beispielsweise Zusatztarife für den zahnmedizinischen
oder ambulanten Bereich. Auf diese Weise ist es zum Beispiel
möglich, ganz gezielt Leistungen wie hochwertigen
Zahnersatz in die Versicherung einzuschließen ohne
dabei Leistungen mitbezahlen zu müssen, die man
voraussichtlich nicht nutzen wird, etwa
kieferorthopädische Behandlungen. Beachten sollte man
bei den Zusatztarifen, dass man damit nur die Leistungen
einschließt, die man wirklich benötigt –
sonst wird die Angelegenheit eine teure. Andererseits sollte
aber auch auf keine wichtige Leistung verzichtet werden:
Leiden beispielsweise alle in der Familie unter Karies und
Parodontose wäre es leichtsinnig, auf einen
entsprechenden zahnärztlichen Schutz zu verzichten,
egal wie hoch die Ersparnis dabei ist.
Darüber hinaus gibt es aber auch noch
Zusatztarife, die weniger Leistungen beinhalten sondern eher
garantieren, dass im Notfall ein bestimmter Geldbetrag
gezahlt wird. Dazu zählen beispielsweise Zusatztarife
für das Krankenhaus-Tagegeld oder Kur-Tagegeld.
Zumindest überlegenswert sind auch Entlastungstarife:
Hierbei zahlt der Versicherte freiwillig einen höheren
Beitrag, damit ihr Beitrag zur Krankenversicherung im Alter
um einen festen Betrag oder Prozentpunkt gesenkt wird.
Besonders für Angestellte lohnt sich diese Option, denn
der Arbeitgeber bezuschusst die Beiträge.