PKV Versicherung im Krankheitsfall

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Standardtarife in der PKV bleiben stabil

Privatversicherte mit Standardtarif der privaten Krankenversicherung (PKV) dürfen sich freuen. Ihr Tarif bleibt im laufenden Jahr unverändert, so der PKV-Verband. An den Standardtarif sind Bedingungen geknüpft. Der Tarif steht nur langjährig Versicherten zur Verfügung, die vor dem 1. Januar 2009 in die private Krankenversicherung gewechselt sind. Außerdem müssen die Versicherten seit mindestens zehn Jahren privat krankenversichert sein.

Der Standardtarif als Sozialtarif wurde 1994 eingeführt. Er garantiert dem Versicherten eine medizinische Versorgung, die vergleichbar mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist. Durchschnittlich muss der Versicherte einen Beitrag von ca. 300 Euro monatlich bezahlen. Rentner erhalten von der Rentenversicherung einen Zuschuss von bis zu 150 Euro. Der Beitrag von Privatversicherten mit Standardtarif überschreitet nie den Höchstbeitrag der GKV. Der Selbstbehalt beträgt maximal 306 Euro. Im Jahr 2017 waren rund 50.000 Menschen im Standardtarif der PKV versichert.

Auch in der Vergangenheit blieben die Beiträge im Standardtarif lange stabil. Für privatversicherte Frauen erhöhte sich der Beitrag zuletzt am 1. Juli 2016. Der Beitrag war die vorangegangenen sechs Jahre stabil. Bei den Männern wurden die Beiträge im Standardtarif am 1. Juli 2018 erhöht. Hier gab es in den vorangegangenen acht Jahren lediglich eine Erhöhung, und zwar am 1. Juli 2014.

(dt)

18.4.2019