PKV Versicherung im Krankheitsfall

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Dread Disease Versicherungen

Bei der Dread-Disease-Versicherung handelt es sich um die finanzielle Absicherung beim Auftreten schwerer Erkrankungen. Erleidet der Versicherte eine Krebserkrankung, einen Herzinfarkt oder wird mit der Diagnose Multiple Sklerose konfrontiert, wird eine vereinbarte Versicherungssumme ausbezahlt. Im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung erfolgt die Auszahlung nach der Diagnoseerstellung unabhängig davon, ob der Betroffene seiner beruflichen Tätigkeit noch nachgehen kann oder nicht. Dread-Disease-Versicherungen garantieren dem Kunden eine Einmalzahlung, wenn bei ihm ärztlich eine der sogenannten Katalog-Krankheiten, zu denen auch Blindheit, Taubheit oder Nierenversagen zählen, diagnostiziert wird.

Das eine schwere Erkrankung den Betroffenen in den finanziellen Ruin treiben kann, hat der südafrikanische Herzchirurg Marius Barnard immer wieder bei seinen Patienten erlebt und Versicherungen auf diese Problematik angesprochen. Heute gilt er als Erfinder der sogenannten Dread-Disease-Police.

Der Versicherungsbetrag steht den Betroffenen zur freien Verfügung: zum Beispiel für notwendige Umbauten am Haus oder um sich nach der niederschmetternde Diagnose einfach eine Auszeit zu gönnen.

Die Auszahlung der Versicherungssumme ist in Deutschland in der Regel steuerfrei und solange die Höchstbeiträge nicht durch zum Beispiel Sozialversicherungsbeiträge ausgeschöpft sind, ist die Dread-Disease-Versicherung von der Steuer absetzbar.

Experten raten beim Abschluss einer Dread-Disease-Versicherung zum genauen Vertragsstudium, vor allem dem Kleingedruckten. Denn die ein oder andere Diagnose könnte sich für den Versicherer als nicht gravierend genug erweisen.

Auch wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Dread-Disease-Police Überschneidungen aufweisen, sollte die Dread-Disease Versicherung immer ergänzend abgeschlossen werden.